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Illustrationen
von Lisl Stich |
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| Elisabeth „Lisl“ Stich
(geb. am 5. August 1913 in Volkach; gest. am 1. Januar 2000 in Neustadt
an der Aisch) war eine deutsche Illustratorin und Grafikerin. Elisabeth Stich, die Zeit ihres Lebens meist „Lisl“ gerufen wurde, wuchs mit ihren drei jüngeren Geschwistern als Tochter eines Finanzbeamten in Volkach auf. Von 1930 bis 1937 studierte sie Grafik an der Staatsschule für Angewandte Kunst in Nürnberg. Nach dem Abschluss ermöglichte ein Stipendium der Deutschen Albrecht Dürer Stiftung einen Aufenthalt in Berlin. Sie arbeitete als freie Künstlerin, Zeichnerin und Karikaturistin. Dabei schlug sie auch immer wieder einen kritischen Ton in Bezug auf die herrschende NS-Diktatur an. Sie zog zurück zu ihren Eltern nach Bayern, bis sie nach dem Krieg James Krüss kennenlernte, durch den sie mit dem Illustrieren von Kinderbüchern begann. Am bekanntesten wurden jene, zu denen Krüss die Texte schrieb. Besonders beliebt war auch ihr Erstlingswerk Henriette Bimmelbahn. Nach dem Krieg - ihr Vater war inzwischen in Schwandorf am Finanzamt - half sie in der Oberpfalz auf einem Gutshof mit. Damals arbeitete sie auch als Kunstlehrerin und erstellte Illustrationen über heitere Ereignisse. Neben der Tätigkeit als Illustratorin war sie auch regional in der Schwandorfer Zeitung wöchentlich mit ihren Oberpfälzer Schmankerln, Karikaturen mit teils sehr viel Lokalkolorit, vertreten. Diese wurden 2015 vom Stadtarchiv Schwandorf teilweise wieder neu aufgelegt. Spät entschloß Sie sich, Walter Nitsch zu heiraten, der damals Beamter in Mannheim war. Nach dessen Pensionierung zogen die Eheleute nach Treuchtlingen. Dort starb Walter Nitsch an Krebs, Lisl zog ins Altenheim. Als Illustratorin verwendete sie meist Aquarell- und Wasserfarben, oft ergänzt mit Feder und schwarze Tusche, deren Anwendung ihr aus der Arbeit als Karikaturistin und Grafikerin vertraut war. Ihrer Arbeiten hatten dabei im Vergleich zu anderen Kinderbuchzeichnungen immer eine gewisse Modernität. Es existieren von ihr weiterhin einige großformatige Bilder und Zeichnungen. In der Spätphase ihres Schaffens befasste sie sich zunehmend mit religiösen Themen. |
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Einige typische Arbeiten:
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Einband-Illustration in James Krüss: Die ganz besonders nette
Strassenbahn; Boje Verlag, München; Ausgabe von 2002; siehe hier bei unseren Büchern von James Krüss ... |
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Text-Illustration in James Krüss: Die ganz besonders nette
Strassenbahn; Boje Verlag, München; Ausgabe von 2002; siehe hier bei unseren Büchern von James Krüss ... |
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Einband-Illustration in James Krüss: Der kleine Doppeldecker;
Boje Verlag, Stuttgart; Ausgabe von 1972; siehe hier bei unseren Büchern von James Krüss ... |
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Text-Illustration in James Krüss: Der kleine Doppeldecker;
Boje Verlag, Stuttgart; Ausgabe von 1972; siehe hier bei unseren Büchern von James Krüss ... |
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Text-Illustration in James Krüss: Der kleine Doppeldecker;
Boje Verlag, Stuttgart; Ausgabe von 1972; siehe hier bei unseren Büchern von James Krüss ... |
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Einband-Illustration in James Krüss: Henriette Bimmelbahn;
Boje Verlag, München; Ausgabe von 2002; siehe hier bei unseren Büchern von James Krüss ... |
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Text-Illustration in James Krüss: Henriette Bimmelbahn; Boje
Verlag, München; Ausgabe von 2002; siehe hier bei unseren Büchern von James Krüss ... |
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Text-Illustration in James Krüss: Henriette Bimmelbahn; Boje
Verlag, München; Ausgabe von 2002; siehe hier bei unseren Büchern von James Krüss ... |
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Siehe auch:
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