Zurück zur Startseite: |
|
|
Ablauf
einer
Bücher- bestellung |
Wir über uns |
| eMail an uns | Bücher-Kategorien |
| Autoren | Schlagworte |
| Illustratoren | Bildergalerie |
| Aktuelle Bücherneuzugänge | |
| Zurück zur Übersicht: Illustratoren-Galerie | |
![]() |
|
|
Illustrationen
von Karl Stratil |
|
| Karl Johann Stratil
(geb. am 11. Juli 1894 in Olmütz, Mähren; gest. am 5. Februar 1963 in
Leipzig) war ein deutscher Künstler. In Prag arbeitete er unter dem
Namen Karel Stratil. Stratil wurde als viertes von acht Kindern des Rohrmeisters der Gas- und Wasserwerke Mauriz Stratil und seiner Frau Maria geb. Klimus geboren. Stratils künstlerische Begabung fiel bereits seinem Lehrer Ignaz Neunteufel an der Oberrealschule auf. Studieren durfte er jedoch keine künstlerische Richtung. Stattdessen konnte er in Wien ein Studium an der Technischen Hochschule aufnehmen, um Architekt zu werden. Dort allerdings wurde er nicht in den Vorlesungen gesichtet, sondern nahezu ausschließlich in den Räumlichkeiten der Kunstakademie. Als der Erste Weltkrieg ausbrach, wurde er Soldat der k.u.k. Gemeinsamen Armee im Olmützer Hausregiment IR Nr. 54. Während oder nach der Brussilow-Offensive gelangte er 1916 in russische Kriegsgefangenschaft. Als Divisionsmaler im Stab der Tschechoslowakischen Legionen kehrte er 1920 aus Sibirien über die Mongolei wieder zurück nach Olmütz. Noch im selben Jahr orientierte er sich neu, zog nach Leipzig und begann dort am 18. Oktober ein Studium an der Staatlichen Akademie für Graphische Künste und Buchgewerbe bei Alois Kolb, dem Leiter der Radierwerkstatt, und bei HAns Alexander Müller (Holzschnitte). Finanziert wurde dies durch Stratils jüngeren Bruder Franz, der als Bankbeamter über ein vergleichsweise sicheres Einkommen verfügte. Stratil beherrschte alle druckgrafischen Techniken, wand sich aber besonders dem Holzschnitt zu. Sehr rasch widmete er sich der Buchillustration und wurde er einer der produktivsten Buchillustratoren Deutschlands. Seine Zusammenarbeit mit Philipp Ernst Reclam begann bereits 1920. Zeitweise lebte und arbeitete er in den 1920er und 1930er Jahren in Prag. Er gestaltete Holzschnitte und Illustrationen zu zahlreichen Druckwerken und Buchumschlägen, unter anderem auch für den Gustav Weise Verlag in Leipzig, insbesondere jedoch für den Reclam-Verlag. Nach dem Krieg war Stratil war Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR. |
|
Einige typische Arbeiten:
![]() |
![]() |
|
Einband-Illustration in Liselotte Beyer: Kathi´s Alpenfahrt;
Gustav Weise Verlag, Leipzig u.a.; Ausgabe von 1935; siehe hier bei unseren Büchern für Mädchen ... |
Titel-Illustration in Liselotte Beyer: Kathi´s Alpenfahrt;
Gustav Weise Verlag, Leipzig u.a.; Ausgabe von 1935; siehe hier bei unseren Büchern für Mädchen ... |
![]() |
![]() |
|
Einband-Illustration in Erika Schwarz: Schimädel, so gefällst Du
mir!; Gustav Weise Verlag, Leipzig u.a.; Ausgabe von 1935; siehe hier bei unseren Büchern von Erika Schwarz ... |
Titel-Illustration in Erika Schwarz: Schimädel, so gefällst Du
mir!; Gustav Weise Verlag, Leipzig u.a.; Ausgabe von 1935; siehe hier bei unseren Büchern von Erika Schwarz ... |
![]() |
![]() |
|
Umschlag-Illustration in Gerhard Hardel: Das Mädchen von Simsdorf;
Erzählung im Heft 104 der Jugendreihe "Das neue Abenteuer", Verlag
Neues Leben; Ausgabe von 1957; siehe hier bei unserer Heftreihe Das neue Abenteuer ... |
Text-Illustration in Gerhard Hardel: Das Mädchen von Simsdorf;
Erzählung im Heft 104 der Jugendreihe "Das neue Abenteuer", Verlag
Neues Leben; Ausgabe von 1957; siehe hier bei unserer Heftreihe Das neue Abenteuer ... |
Siehe auch:
Bitte auf die Bilder oder Texte klicken ...
![]() |
![]() |
|
Übersicht: Kinder- und Jugendliteratur |
Beliebte Kinderbuch-Figuren |