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Constanze
Constanze
war eine zeitweise marktführende deutsche Frauenzeitschrift, die von 1948 bis 1969 in Hamburg erschien.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war für die Herausgabe von Zeitungen und Zeitschriften in Deutschland die Genehmigung der Besatzungsmächte vorgeschrieben.
Die Verleger John Jahr senior und Axel Springer erhielten 1947 von der englischen Militärregierung die Lizenz für die Herausgabe einer Frauenzeitschrift
namens Constanze und gründeten den Constanze-Verlag. Im März 1947 erschien die erste Ausgabe des Blattes in einer Auflage von 60000 Exemplaren. Axel Springer schied 1960 aus dem Verlag aus.
Jahr gründete mit Gerd Bucerius und Richard Gruner den Verlag  Gruner + Jahr, in dem Constanze weiterhin erschien.

Das inhaltliche Konzept stammte im Wesentlichen von Chefredakteur Hans Huffzky.

Constanze hatte Erfolg. Während die erste Ausgabe des Blattes 24 Seiten umfasste, darunter zwei Anzeigenseiten, lag der Gesamtumfang 1949 durchschnittlich bei 36 Seiten.
Bereits im Dezember 1948 erreichte sie eine Auflage von über 300 000 Exemplaren pro Druckausgabe. Bis in die sechziger Jahre war sie unangefochtene Marktführerin ihrer Branche.
Laut einer Leserbefragung besaß Constanze die stärkste Leser-Blatt-Bindung aller Publikumszeitschriften.

Mit wachsendem Erfolg tauchten Probleme auf: dank der zuströmenden Anzeigenflut wurden die einzelnen Hefte immer umfangreicher.
1955 machten die an sich lukrativen Anzeigen rund 45 Prozent des inzwischen 114 Seiten dicken Magazins aus. Das ergab höhere Transportkosten.

Um die Schwierigkeiten zu meistern, stellte Jahr die Zeitschrift auf wöchentliche Erscheinungsweise um. Das stellte sich als Fehler heraus, der nicht mehr rückgängig gemacht werden konnte.
Leserinnen sahen Probleme darin, jede Woche ein neues Magazin kaufen zu sollen. Zudem hatte sich der Verlag mit dem wöchentlichen Erscheinungstermin in verstärkte Konkurrenz
zu den ebenfalls wöchentlich erscheinenden Magazinen Stern, Quick und Spiegel begeben. Auflage und Anzeigenaufkommen sanken.

Auf Rat von Mitgesellschafter Richard Gruner setzte der Verlag 1968 Ewald Struwe als Chefredakteur ein. Hohe finanzielle Investitionen und neue inhaltliche Konzepte
in Richtung Boulevard brachten keinen Erfolg. Die Auflage sank weiter. Als sich für das Jahr 1970 ein Defizit von fast 17 Millionen abzeichnete,
beschloss John Jahr senior, die mit ihren Leserinnen gealterte Constanze zum Ende des Jahres 1969 einzustellen.
Formal wurde sie mit der im selben Verlag erscheinenden Frauenzeitschrift Brigitte zusammengelegt.
Mit ihrem auf jüngere Leserinnen zugeschnittenen Konzept schien Brigitte für die Zukunft erfolgversprechender. Jahr behielt recht.
Der Name Constanze wurde gestrichen, Brigitte bekam auf einen Schlag 400 000 neue Leserinnen und erscheint noch heute. Die letzte Auflage von Constanze betrug 550.000.

Informationen aus wikipedia; Stand: 17.11.2015

Das ältere Emblem der Zeitschrift

Das neuere Emblem der Zeitschrift

 

 

Nr. Wesentliche Inhalte (beispielhaft) Bemerkungen Preis in EURO
Heft 37;
8. September 1969
Ddarf eine Frau gegen den Willen ihres Mannes die Pille nehmen?; Glücklich dem Leben zurückgegeben; Der Hochzeits-Wirbel um Prinzessin Anne; Bonn hat Angst vor Frauen; Drei Monate Liebe ohne Angst - die neue Spritze; Mit ihrem Baby zahlte Joan Kennedy die Sünden ihres Mannes; Wird Caterina Valentes neues Gesicht ein Schlager?; Constanze-Auto-Salon; Mode: Alles zum Selbermachen - Ein Kleid mit vielen Gesicherten; Rezepte: Das deutsche Nationalessen mit Hack, Leber oder Speck - Klopse; Frauen sprechen sich aus; Fina Falckenberg: Vergiß, daß ich deine Frau bin; Das war meine Hochzeitsnaht - Ruth Gassemann: Ein Kuß und zwei getrennte Zimmer
zur Zeit vergriffen
98 Seiten; an den Heftkanten bestoßen; noch recht guter altersgemäßer Zustand  

 

 

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